Umzug

April 27, 2014

Das Weblog endet hier. Es geht hier weiter: frauschuetze.de.

Ich bastel zwar noch etwas, aber neue Beiträge erscheinen nur noch drüben.


Open Street Map in der Projektwoche

April 26, 2014

Vorbemerkung: Ich habe vor, in der diesjährigen Projektwoche mit den Schülern meiner Gruppe „irgendwas mit“ Open Street Map zu machen. Daher beschäftige ich mich momentan damit. Meine Fortschritte werde ich hier dokumentieren. Neben dem Lesen im Internet sprach ich beim Educamp in Frankfurt mit Chantal Pannacci (@anachorete), die mir ein paar gute Tipps gab.

Was ist Open Street Map (OSM)?

Es ist ein freies Projekt, dass für jeden nutzbare Geodaten sammelt (Open Data) und in Karten darstellt. (In der Wikipedia gibt es einen langen Artikel darüber.) Das spannende daran ist, dass (wie in der Wikipedia auch) jeder mitmachen kann. Man kann sich z.B. genauso wie in der Wikipedia anschauen, wer in welcher Region gearbeitet hat. Das Projekt gibt es seit 2004, mittlerweile gibt es weltweit über 100.00 Benutzer. Die Daten sind als Creative Commons (CC-by-SA 2.0) lizensiert, d.h. man darf sie mit Hinweis auf Quelle, Urheber (OSM) und den Lizenztext unter dieser Lizenz weiter verwenden. Gerade bei Karten gibt es ganz strenge Grenzen hinsichtlich Urheberrecht und Weiterverwendung.

Berichte und Neuigkeiten gibt es im OSM-Blog. Dort werden viele spannende Projekte von anderen OSM-Nutzern sowie Beispiele, wo OSM-Karten verwendet werden vorgestellt. Außerdem gibt es die Termine der OSM-Stammtische in verschiedenen Orten. Ich beobachte das mal, vielleicht gibt es ja einen hier in der Nähe in nächster Zeit.

Wie kommen die Daten in die Karte?

Dafür gibt es grob zwei Möglichkeiten: das reale Abschreiten – also z.B. sehe ich einen Briefkasten oder eine Parkbank und ich trage sie mittels eines Editors (auf dem Smartphone mit GPS-Ortung und Schlagworten (Tags)) ein. Ich habe den Editor Vespucci für Android getestet und komme damit ganz gut zurecht. Eine gute Möglichkeit zum Anfangen ist das Korrigieren von Fehlern – in meiner kleinen Stadt beispielsweise wurde im vergangenen Jahr eine Kreuzung zum Kreisverkehr umgebaut. Der Kreisverkehr ist inzwischen drin, nicht aber der daran anschließende Stadtgarten mit zum Verweilen einladenden Bänken.

Die zweite Möglichkeit ist die Arbeit am Computer. Es gibt frei verwendbare Luftbilder (z.B. von Bing), die in einem OSM-Editor im Browser hinter die Karte gelegt werden können. Daraus kann man z.B. Häuser und deren Umrisse entnehmen und auf der Karte eintragen.

Warum könnte das nützlich sein?

Grundsätzlich ist die OSM-Karte sympathischer als GoogleMaps, da sie neben den reinen Informationen auch so genannte Points of Intrests (POI) zeigt – d.h. Punkte, die für andere Nutzer interessant erscheinen, z.B. die Leerungszeiten des lokalen Briefkastens. Die OSM-Community ist inzwischen auch so groß, dass Fehler recht schnell korrigiert werden. Das Wikipedia-Argument: weil jeder was eintragen kann, ist bestimmt viel falsches drin, ist sowohl bei Wikipedia als auch bei OSM inzwischen überholt.

Die Kartendaten stehen zum Herunterladen bereit, d.h. sie können gut weiterverwendet werden. Eine Möglichkeit wäre, dass die Gemeinde auf Grundlage der Karte eine „Senioren-Karte“ heraus gibt, in der die Parkbänke und die rollator- und rollstuhlgerechten Restaurants eingetragen sind. Ein ähnliches Ziel verfolgt übrigens ein anderes freies Projekt: WheelMap ist eine Karte für rollstuhlgerechte Orte.  Die App Komoot greift z.B. auf OSM zu um Touren in der Umgebung anzuzeigen. (Eine Region kann kostenlos zum Ausprobieren freigeschaltet werden.)

Eine weitere Anwendung findet OSM z.B. in der Entwicklungshilfe. Dazu gibt es einen Beitrag beim DLF. Mit Hilfe von Luftbildern kann auch von zu Hause aus kartiert werden.

Wie bereits erwähnt: im OSM-Blog sind immer auch Verwendungsmöglichkeiten nachzulesen, z.B.:

Gemeinsame Anstrengungen mit rekordverdächtigem Ergebnis – 68 Mappern gelingt es in 29 Stunden die komplette Stadt Mamou mit 20105 Häusern in OSM verfügbar zur machen. Die Karten werden für “Ärzte ohne Grenzen” anlässlich der Ebola-Epidemie in Guinea benötigt.

 

und nun?

Für meine Projekttage bin ich nun schon ein Stück weiter. Ich habe es selbst ausprobiert und festgestellt, dass unsere kleine Stadt kaum kartiert ist. Außerdem kann ich das Projekt zumindest ein Stück weit erklären. Die Fragen, die für mich noch offen sind, ist die grundsätzliche Entscheidung, ob wir eher draußen oder drinnen arbeiten (oder beides) und für welche Klassenstufen ich das Projekt anbiete – ab 5. Klasse oder erst ab z.B. 9. Klasse.


Wiki Wiki Wiki

April 15, 2014

Nachdem am Sonntag beim Educamp in Frankfurt eine Moodle-Session angeboten wurde, fühlte ich mich innerlich gezwungen, eine Wiki-Austausch-Session zu initiieren. Ja, ich nutze auch Moodle, werde damit aber nicht warm.

Eine erste Umfrage in der Session ergab, dass viele Wikis kannten, teilweise auch benutzten, aber an praktischen Einsätzen mit Schülern interessiert waren. Da die Session recht spontan entstanden ist, hatte ich mir vorher nur kurz im zugehörigen Etherpad ein paar Beispiele rausgesucht, die ich kurz ansprechen wollte.

Grob lässt sich die Nutzung unterteilen in:

  • Lehrer tauschen Material mit Kollegen aus
  • Lehrer stellen Material für Schüler bereit
  • Schüler arbeiten selbständig im Wiki, die Lehrer begleiten die Arbeit.

Fragen kamen hauptsächlich in Richtung Copy-and-Paste-Verhalten der Schüler. Die anwesenden wikinutzenden Lehrer bestätigten meine Vorgehensweise: Schüler dafür sensibilisieren, dass auch im digitalen Kontext eigenes Denken erforderlich ist, Urheberrechtsverstößen grundsätzlich auf den Grund gehen (Plagiatsuchmaschinen gibt es inzwischen einige) UND die Aufgabenstellungen entsprechend so gestalten, dass das Kopieren aus z.B. Wikipedia-Seiten nicht möglich ist.

Eine weitere Frage war: wie bekommt man Kollegen dazu, ein Wiki aktiv zu nutzen? Darauf habe ich keine Antwort. Ich habe u.a. Fortbildungen angeboten, die von einem Bruchteil der Kollegen wahrgenommen wurde, die vorher Interesse signalisierten. Generell bin ich dazu übergegangen, Wikis ganz normal als Medium zu nutzen (den Zielen und Methoden untergeordnet) und bekomme von den Kollegen gelegentlich rückgemeldet, dass meine Schüler den Nutzen eines Wikis erkannt haben und fragen, warum es im Unterricht von Kollege xy nicht verwendet wird😉.

In meiner Session hatte ich die Wikiarbeit natürlich nicht so schön unterteilt. Ich werde die Beispiele entsprechend zuordnen:

1. Lehrer tauschen Material mit Kollegen

Dafür eignet sich das ZUM-Wiki sehr gut – Ideen, Unterrichtseinheiten, Arbeitsblätter. Alles wird durch den Kontext (Fächer, Verlinkung durch umliegende Themen, etc.)  und die Kategorien gut auffindbar. Einige Beispiele ergänze ich hier noch – jeder möge für seine Fächer genauer schauen (und die bestehenden Seiten ergänzen ;)).

2. Lehrer stellen Material für Schüler bereit

Auch dafür gibt es viele Beispiele:

  • Indien und China im Vergleich
  • Lernpfade Mathematik – Lernpfade nutzen die Möglichkeiten der Einbindung verschiedenster Medien ins Wiki (z.B. lerningapps.org) um den Schüler durch vorgegebene Schritte zum Erarbeiten eines Themas / zum Üben / Wiederholen zu bringen. Lernpfade sind vergleichbar mit Stationenarbeiten, gekennzeichnet durch eine vorgegebene Reihenfolge und die Nutzung verschiedener Medien und damit auch das Lernen über verschiedene Kanäle: Hören, Lesen, selber machen, etc.  / Lernpfade gibt es auch für andere Fächer – ich hatte in der Session noch den Lernpfad zum Thema Okkultismus gezeigt. (die Besonderheit dabei: der Lernpfad entstand durch Studierende im Rahmen eines Uni-Didaktikseminars und ersetzte die doch meist theoretische Hausarbeit)
  • Im Zusammenhang mit den Lernpfaden Mathematik wies ich auf die Neuerung bei den GeoGebra-Dateien hin. Am Vortag stand dieses Thema auf der Agenda und es konnte eine Lösung gefunden werden, die es ermöglicht, dass alle Dateien wieder angezeigt und neuerdings auch auf dem Ipad (Java-verweigerer) genutzt werden können. Mehr dazu auf der Wikiseite zu Geogebra.
  • Auf der Übersichtsseite zu den Quiz‚ gibt es viele verschiedene Beispiele, welche spielerischen Formen man im Wiki einsetzen kann.

3. Schüler arbeiten selbständig im Wiki

4. Klassen- und Schulwikis

Klassen- und Schulwikis beinhalten typischerweise alle drei (oder wenigstens zwei) der o.g. Formen. Deshalb stelle ich einige Beispiel hier vor, doch auch hier gibt es viele viele weitere Beispiele.

  • Christiane Schicke zeigte ihr Klassenwiki – auch die Eltern nutzen das Wiki, um z.B. über Hausaufgaben informiert zu sein.
  • Beim Wiki zur Afrika-Projektwoche arbeiteten viele Schüler am selben Thema. Im Wiki findet sich sowohl inhaltliches als auch dokumentarisches aus der Woche.
  • Ich zeigte noch das RMG-Wiki, als eines der ältesten Schulwikis. Auf der Projekt-Seite bekommt man einen guten Einblick in die Vielfalt der Arbeit mit Wikis.
  • Kurs- und Klassenseiten gibt es inzwischen einige im ZUM-Wiki. In der Session saß Monika Heusinger, die aktiv mit ihren Schülern die Kursseiten nutzt.

Wenn ein Schulwiki gewünscht ist, können interessierte Lehrer eine Mail an uns schicken und wir richten gern ein Wiki in unserer Wiki-Family ein. Die Bedingungen und weitere Beispiele sind hier zu finden.

Soweit zur Wiki-Session, ich hoffe ich habe nichts wichtiges vergessen.

 


ZUM-Wiki-Seminar 2014

April 12, 2014

Angekommen am Freitag Abend war die Einstimmung in vollem Gange. Nach der gewohnt herzlichen Begrüßung, wurden die brennendsten Fragen und Probleme angesprochen. Außerdem wurde ein grobes Programm für das Wikiseminar erstellt. Das Programm ist modular aufgebaut, sodass sich Arbeitsphasen in der Gruppe mit Plenumsphasen abwechseln können.
Inzwischen ist der Samstag in vollem Gange. Der Teilnehmerkreis ist sehr breit gefächert: es finden sich darunter Lehrer mit unterschiedlichsten Fächern und Arbeitsschwerpunkten, Hochschuldozenten sowie Technik-Experten. Es haben sich die Arbeitsgruppen Geogebra, Hilfeseiten, Grundschulwiki und Layout formiert. In den Plenumsphasen wurde jeweils von den Arbeitsergebnissen berichtet und es kam Input von den anderen Teilnehmern. Die modulare Struktur hat sich als sehr sinnvoll erwiesen. Bisher wurde die Zeit effizient und sinnvoll genutzt.

In der ZUM-Unity habe ich etwas ausführlicher über den Tag berichtet.

Gruppenfoto von allen Teilnehmern heute:

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Im Alltag bloggen

März 18, 2014

Herr Larbig schrieb darüber, wie er das Bloggen in den Alltag integriert. Da ich momentan zwei aktive, öffentliche Blogs und ein privates habe, machte ich mir darüber ein paar Gedanken.

Zunächst zu diesem Weblog hier: es füllt sich ähnlich wie bei Herrn Larbig. Er schreibt, dass es das Nebenprodukt von Gedanken oder Ergebnissen ist. Bei mir ist das ähnlich. Meist schreibe ich darüber, was ich in der Schule gemacht habe, was ich gelesen oder gesehen habe oder manchmal auch wie ich etwas im Unterricht mache. Der Anstoß dazu, es als Blogbeitrag auszuformulieren kommt meist von außen – in Form von Tweets, Anfragen per Mail oder Telefon. Hier muss ich leider gestehen: hätte ich mehr Zeit, könnte ich mehr aufschreiben. So ein Blogbeitrag richtig ausformuliert und mit Screenshots und verständlichen Erklärungen dauert einfach seine Zeit. Das mache ich oft früh morgens, wenn ich mit Unterricht vorbereiten fertig bin. Unterrichtsideen oder Materialien schreibe ich nicht hier ins Weblog, sondern ins ZUM-Wiki (der Hobbes in Balance war eine Ausnahme, vermute ich).

Für das Weblog „Leben mit Kindern“ bereite ich montags ein paar Blogbeiträge vor, die sich aus der voran gegangenen Woche ergeben und plane sie so, dass sie verteilt über die kommende Woche online gehen. Die Beiträge ergeben sich meist aus Tweets oder aus Instagram-Bildern. Ich lese viele Blogs in denen es um Nähen, Basteln, Kochen, Kinder etc. geht. Das ist eine wahre Inspirationsquelle für Dinge, die ich ausprobieren möchte. Im Blog erscheinen dann die Ergebnisse und meine Erfahrungen damit. Außerdem ist momentan Kind2 ein wahrer Fundus für Sprüche, die ohne Kontext funktionieren (meist gibt es den auch gar nicht, weil Kind2 zu schnell die Themen wechselt). Geheimes Ziel dieses Blogs ist es, meiner Kollegin (die dort auch mit bloggt, aber bisher noch sehr selten) zu zeigen, dass bloggen ganz einfach ist, damit sie sich irgendwann traut, ein Weblog mit Schülern zu nutzen ;)).


25. Edchatde

März 17, 2014

Morgen findet der 25. Edchatde statt. Da ich regelmäßig teilnehme (nicht immer, aber fast), setzte ich mich heute morgen daran, endlich eine Seite über den Edchat im ZUM-Wiki zu erstellen. Das war nicht ganz so einfach, weil die Informationen zwar fast alle da sind, sich aber auf unterschiedlichen Plattformen verstreuen und dazu noch recht unübersichtlich sind. Ich bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden.🙂

Gerade eben fiel mir noch ein, dass noch die Zwischenüberschrift „Besonderheiten“ rein muss. Darunter können spezielle Eigenheiten des Edchat gesammelt werden, z.B. dass @tastenspieler jeden Teilnehmer einzeln begrüßt. Welche Besonderheiten fallen euch noch ein?

Ach ja: Herzlichen Glückwunsch zum 25. Edchatde!


Hobbes in Balance

März 13, 2014

Thomas Hobbes beschäftigt uns immer wieder im Ethikunterricht der Klassenstufe 10 (früher 11) mit seinem Leviathan. Es ist eine der ersten Vertragstheorien der Neuzeit, sie ist noch nicht so kompliziert wie die späteren. Wir begeben uns mit ihr an einen Punkt des abendländischen Denkens, (der aus heutiger Sicht) wichtig für nachfolgende Philosophen erscheint. Hobbes lebte im 16. und 17. Jahrhundert, seine Lebenszeit ist einerseits geprägt von Kriegen, andererseits von technischen Fortschritten (und damit einhergehend: Änderungen des Weltbildes).

von Anarkman at fr.wikipedia [Public domain], vom Wikimedia Commons

Zum Leviathan ganz kurz: Ausgangspunkt ist ein (gedachter) Naturzustand, in dem die Menschen zusammenleben. Dieses Leben ist gekennzeichnet von Angst um das eigene Wohl und um das Eigentum, denn jeder hat ein Recht auf alles und kann sich und das Seine verteidigen. Ein Kampf aller gegen alle besteht. Diesem Kriegszustand setzt Hobbes einen Gesellschaftsvertrag entgegen: Jeder gibt sein Recht auf Selbstverteidigung (und in Teilen damit auch seine Freiheit) und und erhält die Garantie seiner Sicherheit sowie das Recht auf Eigentum. Die Menschen geben also ihren Einzelwillen ab und gehen im Gemeinschaftswillen auf. Diese Gemeinschaft wird repräsentiert durch den Leviathan, sehr schön auf dem Deckblatt des Buches als Herrscher über alle Menschen (Köpfe machen den Körper) in weltlicher und kirchlicher Macht dargestellt. Spannend sind auch das Menschenbild (egoistisch, gewalttätig, etc.) und die aus dem Vertrag folgenden ethischen Maßstäbe (ethischer Egoismus).

Die Beschäftigung mit Hobbes lief bisher in meinem Unterricht jedes Jahr anders ab: ein Vortrag, den Text komplett lesen, die Texte in Gruppen lesen, die Radio-Wissen-Sendung von Bayern2 hören, etc. Dieses Jahr probiere ich es mal mit einem Kurzfilm zu Balance (den Film findet ihr auf Youtube unter wechselnden Adressen). Balance ist ein Kurzfilm von 1989, der eine Gemeinschaft von 5 monochromen Personen darstellt, die zunächst in Harmonie leben (dargestellt am Angeln). Eine der Personen angelt eine Kiste, die sich als rotes Musikabspielgerät entpuppt. Der Kampf aller gegen alle beginnt. Das Ende verrate ich euch nicht, der Kurzfilm geht nur 8 Minuten (und hat übrigens sogar einen Kurzfilm-Oscar bekommen)😉. Die Aufgabe, nach der Analyse der verschiedenen Elemente des Films und mögliche Deutungsebenen, besteht für meine Schüler nun darin, die Theorie von Hobbes zur „Lösung“ des Kampfes zu nutzen und neu filmisch umzusetzen. Zunächst zeichnen die einzelnen Gruppen (je 3-4 Schüler) ein Storyboard bevor sie mit dem Filmen beginnen. Dabei nutzen die Schüler die digitalen Endgeräte, die sie sowieso in der Tasche haben.

Die einzelnen Schritte der Aufgabe:

  1. Analysiere die einzelnen Gegenstände sowie deren Bedeutung im Kurzfilm Balance. –> Besprechung im Plenum
  2. Lies den Text zu Hobbes‘ Theorie und ergänze die Übersicht. –> Besprechung in der Gruppe und im Plenum
  3. Informiere dich darüber, wie und warum ein Storyboard gezeichnet wird. 
  4. Sammelt in der Gruppe erste Ideen für euren Kurzfilm (Figuren, Umgebung, Handlung).
  5. Erstellt in der Gruppe ein Storyboard und diskutiert es (einzelne Szenen aufteilen und jeder zeichnet seinen Teil).
  6. Dreht euren Kurzfilm (evtl. Nachbearbeitung am Computer) –> Besprechung und Präsentation im Plenum

Heute, ausgerechnet am Tag des digitalen Lernens steht der letzte Schritt an. Ich bin gespannt! Für mich notiere ich zumindest schon mal eine Aufgabe: ich werde die Möglichkeiten mit dem Ipad kurze Filme zu drehen ausloten. Da gibt es sicher ganz tolle Apps, die ich mir bisher aber noch nicht angeschaut habe.


Instagram – Februar 2014

März 4, 2014

 

 

Im Februar gibt es erstmals zwei Instagram-Rückblicke, denn ich habe es tatsächlich geschafft jeden Tag ein #609060 – Bild zu machen. Sofern andere Bilder am Tag noch entstanden sind, habe ich für den ersten Rückblick ein anderes gewählt. Und noch ein Novum: es gibt erstmals keine weißen Tage (ok, der Februar ist auch der kürzeste Monat, aber ich glaube nicht, dass es wirklich daran liegt.)

Wie ihr seht gab es im Februar trotz unglaublich vieler Zusatz- oder Nebenbei-Tätigkeiten und -Terminen viel Gebackenes und Gespieltes. Außerdem gabs das erste Eis🙂

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Und nun noch der Gesamt-Überblick über den #609060-Monat. Ich schrieb hier schon darüber, was das eigentlich soll. Da ich erst am 2. Februar angefangen habe, ist auf dem ersten K2 im Anzug drauf (auf dem Weg zum Spielen nach draußen – eure Kinder gehen doch auch im Anzug zum Spielen, oder? ODER??). Am 28. schließt sich der Kreis, denn K2 ist als dunkle Seite der Macht wieder mit drauf.

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Lehrerblogs 2014

Februar 23, 2014

Ich bloggte schon in einer Zeit als ich noch kein Lehrer war, noch nichtmal im Referendariat. Als ich anfing war ich noch vor dem 1. Staatsexamen. Insofern ist mein Blog kein echtes Lehrerblog, wird es wohl auch nie. In letzter Zeit häufen sich zwar die Einträge zu Medien im Unterricht. Ich nehme mir aber nicht vor, dass es so bleibt.

Es gibt aber eine ganze Reihe von guten Lehrerblogs. 2009 gab es schon mal eine Wahl zum besten Lehrerblog in verschiedenen Kategorien, organisiert vom Lehrerfreund. Walter Böhme (@fontanefan) hat sich vorgenommen, 2014 wieder eine solche Prämierung vorzunehmen. In erster Linie geht es natürlich um die Hervorhebung und Kennzeichnung von guten Blogs. Andererseits geht es auch um die Vernetzung – viele Lehrerblogs kenne ich gar nicht oder stoße mehr oder weniger durch Zufall drauf. Manche interessieren mich auch nicht, weil mir die Schreibweise oder die Themen nicht gefallen, aber um so zu urteilen, muss man sie kennen. Darum ist es meine Meinung nach ein gutes Ziel, diese Lehrerblogs irgendwo gebündelt abrufen zu können. Walter hat sich auch gleich bereit erklärt, eine aktuelle Liste zu erstellen. Helft ihm: Tragt eure Blogs dort ein oder nominiert Blogs für die Wahl. Vernetzt euch!😉


Papierreduktion in der Lehrertasche

Februar 15, 2014

Nachdem ich bereits über Evernote schrieb und wie sehr es das Papier in meiner Tasche reduziert, folgt jetzt ein Update zu den Erfahrungen.

Vorweg: Ich nutze nach wie vor Evernote so wie beschrieben, nun im 2. Schuljahr. Das hat den Vorteil, dass ich anvisierte Tafelaufschriebe recht leicht über die gute Suche finden und übernehmen kann. Außerdem blendet mir Evernote in der Desktop-Version anhand meiner Eingaben in der Notiz ähnliche Notizen ein. Hier unten ein Beispiel – Es geht um Aggressionstheorien, Klasse 9, unter meiner Verlaufsplanung sieht man 3 „verwandte“ Notizen – ganz links die nachfolgende Stunde und ganz rechts die vorhergehende Stunde. Das ist fast klar, weil das Thema ja ähnlich bleibt. In der Mitte findet sich eine Stunde der Klassenstufe 10, in der es um Gewalt geht. Auch ganz sinnvoll.

bsp-Stunde

In dieser Woche wurde ich via Twitter gefragt, welche Programme ich noch nutze, um meine Arbeit zu organisieren und das damit verbundene Papier zu reduzieren. Nach einigem Nachdenken sind mir eine ganze Reihe eingefallen, die ich kurz vorstellen werde. Eine weitere Änderung hat sich durch unseren neuen Schulleiter ergeben: er druckt Mails mit Fortbildungshinweisen oder sonstigem nicht mehr aus, sondern leitet sie per Mail weiter. Das reduziert den Papierstapel im Lehrerzimmer ungemein! Außerdem unterrichte ich oft in einem Zimmer mit interaktiver Tafel, bei der ich meine Tafelbilder speichern und auch zu Hause vorbereiten kann. Das erspart mir unglaublich viele Folien für den Overheadprojektor.

Nun zu den Programmen und Apps:

  • TeacherTool: Das nutze ich für die Anwesenheitskonrolle, das Kursbuch sowie für die Noten – alles auf einen Blick und inzwischen sehr intuitiv bedienbar. Leider gibts das nur für iOS.
  • GoogleCalender: Ich habe meinen tragbaren Wochenkalender abgeschafft – inzwischen trage ich alle Termine in den GoogleCalender ein, synchronisiert mit allen Geräten. Der Monatsplan in der Küche bleibt aber vorerst.
  • AwesomeNote: Eine Notizapp – hier habe ich solch illustre Kategorien wie „Ausleihliste“ oder „Medienwünsche“. Bei der Ausleihliste trage ich Medien ein, die ich z.B. an Schüler oder Kollegen verleihe, mit Foto der verliehenen Dinge und Checkbox. Die App synronisiert mit Evernote, lässt sich aber für spontane und schnelle Notizen leichter bedienen, da ich die Kategorien anders eingeteilt habe. Man könnte die App für noch viel mehr nutzen, mache ich aber nur zum Teil.
  • Skitch und PDF-XChangeViewer: Hausarbeiten oder Hausaufgaben, die ich per Mail (als pdf) bekomme, lese und kommentiere ich auch am Computer. Skitch nutze ich am Ipad, es syncronisiert ebenfalls mit Evernote (allerdings nur in der Premium-Version). Den PDF-Viewer nutze ich in der kostenlosen Version am Laptop.
  • Fotos: ok, Fotos nutze ich viel häufiger als früher – für Aushänge im Lehrerzimmer, Öffnungszeiten, Telefonnummern, Abbildungen, etc. Fast alles wird in Evernote im passenden Notizbuch oder in AwesomeNote abgelegt.
  • Doodle: für Terminabsprachen (ich schrieb darüber)
  • Dropbox: für den Dokumenten-Austausch mit Kollegen, aber auch als Elternvertreter vom großen Kind um mit den anderen Eltern Fotos von Klassenausflügen etc. auszutauschen
  • Zumpad: Das Etherpad der ZUM nutze ich inzwischen auch häufiger mit Kollegen, um z.B. einen gemeinsamen Seminarplan zu erstellen, Ressourcen und Ideen zu sammeln. Ich gebe auch meinen Schülern den Tipp, es z.B. in Gruppenarbeiten am Computer zu nutzen um die Ergebnisse oder Links zu sammeln (da es ohne Anmeldung funktioniert).

Ganz papierfrei geht es übrigens nicht, da ich meinen Schülern immer noch Arbeitsblätter in Papierform austeile, außerdem sind die meisten Lehrbücher nur gedruckt vorhanden. Als nächstes beschäftige ich mich mit den digitalen Schulbüchern.

Außerdem sind ganz schnelle Notizen, z.B. für xy noch Blatt 1 kopieren dann doch schneller per Hand geschrieben. Dafür habe ich in meiner Ipad-Tasche einen schönen Kalender von Heaven and Paper, der immer eine Woche auf einen Blick zeigt. Ich drucke mir in klein meinen Stundenplan aus und klebe ihn noch auf das Wochenblatt. Dort hake ich ab, welchen Unterricht ich schon vorbereitet habe und welche Stunden sich verschieben. (An der Stelle bin ich von Evernote weggerückt. Zu umständlich.) Wenn die Woche rum ist, reiß ich das Blatt ab und schmeiße es weg.

tasche


Erfahrungen: Bloggen im Unterricht

Februar 11, 2014

Vor einigen Tagen wurde ich von einem Marburger Studenten im Rahmen eines Seminars zur Nutzung von Online-Tools im Unterricht mit ein paar Fragen zum Bloggen mit Schülern angeschrieben. Ich habe etwas ausführlicher geantwortet – meine Antworten findet ihr hier.


#609060

Februar 10, 2014

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Das Mem #609060 ist schon über ein Jahr alt. Früher konnte ich nicht mitmachen, weil ich kein adäquates Aufnahmegerät hatte. Mit dem Fairphone änderte sich das. Also ist die einfachste Begründung, warum ich jetzt einsteige: weil ich es kann. Eine Woche habe ich schon durchgehalten. Mal sehen, wie lange ich es früh hinkriege im Losgehstress auch noch ein Foto zu machen, auf dem nur ich bin (das ist echt schwer!).

Es geht bei dem Thema darum zu zeigen, dass Menschen (nicht nur Frauen!) unterschiedliche Figuren haben und die Größe 34/36 höchst selten ist, auch wenn die Medien gern ein anderes Bild vermitteln. Dass mager nicht gleich gesund ist, kann man hier nachlesen.

Da das Thema schon recht alt ist, gibt es auch ausreichend Blogbeiträge dazu, 2 Links die weiterführen: die Geschichte und ein Video einer Person und ihrem ganzen Jahr #609060. Hier könnt ihr alle aktuellen Beiträge verfolgen.


Seminarrückblick: Philosophieren mit dem Web 2.0

Februar 9, 2014

Im Wintersemester 2013/14 war ich Teil eines Seminarleiterteams (zusammen mit Donat Schmidt) am Institut für Philosophie der TU Dresden. Unser Seminar hieß Philosophieren mit dem Web 2.0 und beschäftigte sich praktisch und auch etwas theoretisch mit der Nutzung von Social Media im Ethik- und Philosophieunterricht. Grundlage des Seminars waren wöchentliche Aufträge, die die Studierenden im Seminarblog bekamen und allein oder in Gruppen innerhalb einer Woche bearbeiteten. Je nach Aufgabe fassten wir anschließend die Ergebnisse zusammen, gaben Hilfestellungen oder Tipps. Erst ganz am Ende in der letzten Seminarwoche (vorgestern) trafen wir uns „in echt“. Ich werde ein paar Punkte zum Seminar ansprechen, sicher einiges vergessen. Wenn ihr Fragen habt, bitte gern.

Zur Organisation der Seminarleitung: Kurz vorweg: Donat und ich wohnen etwa 350km auseinander, der Weg zur TU ist für mich mit 400km zu veranschlagen. Deshalb nutzten wir natürlich auch modernere Medien um unser Seminar zu organisieren. Wir sprachen uns im Vorfeld über die Themen ab und erstellten mit dem ZUMPad einen ersten Plan. Dieser wurde immer weiter konkretisiert und die Themen auf uns beide aufgeteilt. Anschließend nutzten wir ein Evernote-Notizbuch um für die einzelnen Wochen Links, Aufgabenideen, etc. zu sammeln. Schlussendlich legte einer von uns beiden (wer für das Thema zuständige war) Weblogartikel an und speicherte sie als Entwurf – jeweils einen Aufgabenartikel und einen Zusammenfassungsartikel für die Woche. Das geschah meist am Wochenende, wir mailten oder trafen uns zum Hangout am Montag Vormittag, die Artikel wurden überarbeitet und gingen schließlich am Dienstag früh online. (Der Anspruch war, den Zusammenfassungsartikel VOR den neuen Aufgaben zu veröffentlichen). Um auch einen Kanal für nicht-öffentliche Fragen und Ankündigungen zu haben, gab es neben dem Seminarblog zusätzlich eine Google+-Gruppe. Diese wurde zwar, aber eher selten genutzt. Entweder waren die Aufgaben selbsterklärend oder die Handhabung mit Google+ zu umständlich. Wir hatten auch angeboten bei Problemen Google-Hangouts oder Skypegespräche zu machen. Von diesem Angebot wurde nie Gebrauch gemacht.

Für die Zusammenfassung las ich die Blogs der Studierenden (im Feeedreader Feedly) sowie schaute auf die entsprechenden Plattformen. Da sich die verschiedenen Plätze, wo die Arbeitsergebnisse veröffentlicht werden sollten, in Grenzen hielt, war das ganz gut machbar. Beim letzten Seminar (im Sommersemester 2009) war ein Kritikpunkt seitens der Studierenden, dass wir als Seminarleitung mehr Hilfen und Kommentare abgeben sollten. Es fiel mir damals schon schwer, es nicht zu tun (die Kompetenz der Studierenden sollte mehr genutzt werden), deshalb haben wir das diesmal natürlich geändert – gerade da ich über einige praktische Erfahrung verfüge. Die Zusammenfassungstexte schrieb meist ich und Donat ergänzte bzw. formulierte um.

Am vergangenen Freitag fand die einzige Präsenzsitzung statt. Der Termin wurde in der Google+ – Gruppe nach ein paar Einschränkungen unsererseits festgelegt: 7.2., 9:20-10:50 (2. DS). Dankenswerter Weise wurde ich von meiner Schule für den Tag freigestellt, sodass ich am Donnerstagabend nach Dresden fuhr. Das Seminar schrumpfte während des Semesters bzw. einzelne waren wegen Krankheit verhindert, sodass wir insgesamt zu zehnt waren. Es begann mit einer kurzen Vorstellungsrunde – Studiengang, Fächer. Anschließend füllten die Studierenden einen Evaluationsbogen aus, auf dem Satzanfänge standen, die ergänzt werden sollten. Außerdem sollten die einzelnen Themen beurteilt werden. Die Satzanfänge bezogen sich sowohl inhaltlich auf das Seminar als auch auf unsere Aktivitäten als Seminarleitung. Insgesamt fiel das Feedback sehr positiv aus (dazu im Seminarblog im Laufe der Woche etwas mehr).

Der Hauptteil der Präsenzsitzung bestand aus der Vorstellung der Arbeitsergebnisse der Projektphase. Es sollten Lernpfade oder Unterrichtsreihen erstellt und bereits von den anderen kommentiert werden. Der / die Ersteller stellten ihre Gedanken und Ideen kurz vor – das half sehr, manche Aufgaben sowie Materialien zu verstehen bzw. Alternativen vorzuschlagen. Vorher dachte ich: eigentlich ist hier eine Dopplung drin – alle sollten sich die Arbeitsergebnisse schon vorher anschauen und auf den Wiki-Diskussionsseiten kommentieren und dann werden sie nochmal vorgestellt und darüber diskutiert. Aber hier zeigte sich der Mehrwert einer Präsenzsitzung: von Angesicht zu Angesicht ist es einfacher, Tipps und Hilfen zu geben, da sie a) weniger Missverstanden wird und b) man die Gedanken des Erstellers dazu hörte. Abgerundet wurde das Seminar (es war dann schon kurz vor halb 12…) von einer Blitzlichtrunde zum weiteren Einsatz von Social Media im Ethikunterricht. Einige Male wurde als grandiose Neuentdeckung das ZUM-Wiki genannt (auch wenn man sich erst in die Syntax einarbeiten muss). Im Großen und Ganzen war diese thematische Rückmeldung geprägt von Neugierde auf die verschiedenen (und auch auf andere) Tools und auch der Wille, diese sinnvoll einzusetzen und auszuprobieren. Und ganz ehrlich: das war das Ziel des Seminars🙂

Für mich nehme ich die Erkenntnis mit, dass solche Themen an der Uni anscheinend unglaublich zu kurz kommen. Außerdem hat es mir wieder bewusst gemacht, wie gut online-Zusammenarbeit funktioniert (man muss sich nicht real kennen, wenn man ein gemeinsames Thema hat), wie wichtig aber auch echte Begegnungen sind. Wir hatten uns bei der Seminarplanung bewusst gegen eine frühere Präsenzsitzung entschieden, um auszuprobieren, ob online-Zusammenarbeit auch ohne dieses echte Kennen funktioniert (einige der Studierenden kannten sich selbstverständlich). Das echte Zusammentreffen am Ende war jedoch wichtig, könnte jedoch auch 2-3 Wochen früher stattfinden. Jetzt ist das Seminar zu Ende und aus den ZUM-Treffen weiß ich, dass diese realen Treffen meist nochmal Motivation und Ansporn bringen, weiterzuarbeiten. Diese wird bei uns lediglich genutzt, um die Lernpfade und Unterrichtsreihen zu überarbeiten und zu perfektionieren.

Zu guter Letzt nehme ich für mich noch ganz „materiale Dinge“ mit: drei tolle Unterrichtsreihen / Lernpfade, die ich ausprobieren werde.


Bloggen im Unterricht – 2013/14

Februar 8, 2014

Gerade beantwortete ich per Mail ein paar Fragen von Marburger Studenten zum Bloggen im Unterricht. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich noch gar nicht über die diesjährigen Blogprojekte geschrieben habe. Das werde ich sofort nachholen:

  • Das Weblog Philokurs wird vom K2- Kurs (12. Klasse) weitergeführt. Allerdings habe ich das Schreiben am Weblog freigestellt, d.h. wer der Meinung ist, er braucht die Note zur Aufbesserung von Klausur- und mündlicher Note schreibt, wer nicht, der nicht. Der Kölner Kurs ist aus dem Weblog ausgezogen und schreibt sporadisch im K1-Weblog.
  • Das Weblog des letzten Abijahrganges (Abi 2013) wurde auf den Wunsch der Abiturienten hin beibehalten und von der K1 (11. Klasse) weitergeführt. Ich veränderte das Layout etwas und erstellte eine Karte zur besseren Übersicht über die Schulstandorte der Schreiber. Die Kölner und Dorstener beteiligen sich teilweise nur in den Kommentaren – je nachdem, wie es die jeweilige Lehrerin vorgesehen hat.
  • Die ehemaligen Abiturienten sind weiterhin als Autoren des Weblog Ethik13 eingetragen, d.h. sie können weiterhin Beiträge schreiben und tun das tatsächlich auch – z.B. über den Neuanfang zum Jahresanfang.
  • Da wir uns in der 10. Klasse mit Umwelt- und Naturethik beschäftigten,  nutzte ich den Beitrag im Ethik13-Weblog über Tierversuche und führte die 10. Klasse an das Weblog heran. Sie sollten sich nach einer Auseinandersetzung mit rechtlichen und ethischen Argumenten zu Tierversuchen positionieren  – leider schrieben alle gleichzeitig, deshalb beziehen sich die Diskussionsbeiträge nicht aufeinander. (das lag an meiner Unterrichtsplanung)  Den Schülern fiel es zunächst etwas schwer, ihre Meinung prägnant und logisch zu formulieren – zumal ihnen bewusst war, dass auch andere Menschen diese lesen (können). Die potentielle Öffentlichkeit war Hemmnis und Ansporn zugleich.

Im vergangenen September traf ich die Lehrerin, Anke Heyen, aus Köln (übrigens zum ersten Mal) beim OERCamp in Köln – man sieht uns etwa bei Minute 3:48:


Fairphone 2

Februar 4, 2014

Nach einigen Wochen Nutzung nun ein paar genauere Angaben, was gut ist und was nicht so gut ist an meinem neuen Fairphone. Gleich vorweg: ich bin immer noch begeistert😉

Die Android-Version ist wohl ein wenig anders, als es Android-Nutzer gewöhnt sind (ich merkte das, als ein Android-Nutzer mein Fairphone in die Hände bekam und erstmal nicht zurecht kam). Die Knöpfe unten am Telefon sind auch anders verteilt: rechts das Symbol öffnet die Eigenschaften in der jeweiligen App – sofern diese das unterstützt, mit dem mittleren Symbol komme ich zur Hauptseite und mit dem Symbol ganz rechts einen Schritt zurück. Das ist ganz praktisch, denn Android öffnet – ganz im Gegensatz zum iOS die meisten Dateien in der dafür vorgesehenen App. Also, wenn ich z.B. in der Twitter-App einen Link öffne, würde mein Ipad den Twitterapp-internen Browser nutzen, mein Fairphone hingegen öffnet den Link normal im Browser. Mit dem zurück-Pfeil komme ich ganz leicht wieder zu Twitter zurück.
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Bei einigen hellen Seiten (z.B. Feedly oder Twitter) flackerte der Bildschirm – offensichtlich ein generelles Android-Problem mit dem Lichtsensor, der die Helligkeit des Displays regelt. Nach dem Ausschalten der Helligkeits-Automatik war das Flackern weg.

Fairphone hat standardmäßig den Google-Playstore für die Apps vorgesehen. Das ist insofern blöd, als die Zahlungsmöglichkeiten stark eingeschränkt sind.

Ein Mal ist mir in der ersten Woche das Fairphone abgestürzt, beim Lesen von meinen Twitterfeed.

Nach dem ersten Softwareupdate, welches vergangene Woche raus kam, stürzen leider vermehrt einige Apps ab, z.B. die Kamera oder das Handy startet von sich aus neu. Hoffentlich wird das bald behoben.

Das Gerät ist mir auch schon einmal runter gefallen, auf Laminatboden. Die Abdeckung hinten sowie der Akku fielen raus. Ansonsten gab es keine Verluste.

Häufig nutze ich zur Zeit folgende Apps: Wecker, GooglePlus, Dropbox, WordPress, Kalender, Kamera, Instagram und Twitter, Feedly und den Browser, außerdem das Mailprogramm. Mit Evernote auf dem kleinen Bildschirm konnte ich mich noch nicht so richtig anfreunden. Bisher schaue ich nur in Notizen nach oder schiebe Fotos rein – schreiben finde ich recht anstrengend. Die Möglichkeit gesprochene Notizen in schriftlichen Text umzuwandeln finde ich sehr spannend, habe es aber bisher noch nicht genutz. Bisher nutze ich also fast nur Apps, die ich vom iPad her kenne. Die einzig neue ist Lux Lite – sie sorgt dafür, dass mein Display abends und nachts einen Rotstich bekommt und ich beim Lesen nicht wacher werde.

Leider habe ich noch nicht herausgefunden, wie man Screenshots macht. Die üblichen Methoden, die bei den gängigen Fabrikaten gehen, funktionieren bei meinem Fairphone leider nicht. Falls ihr hier Tipps habt, nehme ich sie gern.

Nett ist, dass sich der Bildschirm je nach Akkustand von blau (viel) über grün zu rot (wenig Strom) verfärbt.